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Hallo Freunde!

Ja, das hier ist meine Seite - my blog.

Erstaunlich, dass ich sowas hinbekomme. Gemacht habe ich das auch nur, wegen großen Plänen, die anstehen.

In wenigen Monaten möchte ich in den Flieger gen Süden steigen und meine Träume leben. In Afrika. Fernab der europäischen Zivilisation.

Oft werde ich zwar nicht online gehen können. Aber wenn, dann könnt ihr genau hier erfahren, was mit mir so passiert.

Hamna Shida, das bedeutet übrigens in Tansania: Mach dir keine Sorgen.
Und die sollt gerade ihr euch nicht machen, während ich in der Welt herumbummle.
Hier könnt ihr auf dem Laufenden bleiben. Ich  hoffe, ich werde euch über lauter toll-glückliche Momente in Afrika berichten können.

Und ihr erzählt mir was von daheim...

Eure Lisa

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Mein Flyer

Ich habe einen Flyer entworfen... Hier mal die Texte davon:

 

Wer ich bin:

 

 

Ich heiße Lisa Dauzenroth, bin 19 Jahre alt und wohne in Fulda (Haimbach).

 

Nachdem ich dieses Jahr mein Abitur am Freiherr-von-Stein-Gymnasium abgeschlossen habe, möchte ich endlich meinen Traum von Afrika verwirklichen.

 

Am 3. September 2007 werde ich nach Simbabwe aufbrechen.

 

 

 

Das Projekt:

 

 

Makumbi ist eine ländliche Missionsstation auf 1200 m Höhe nahe der Hauptstadt Harare. Sie wurde 1925 gegründet und befindet sich seitdem in den Händen der Jesuiten.

 

Derzeit ist Pater Heribert Müller, ursprünglich aus Rothemann, Leiter und „Papa“ der Station.

 

Mittlerweile lernen und arbeiten dort täglich etwa 2000 Menschen,

 

ungefähr 90 Waisen haben in Makumbi ein Zuhause gefunden.

 

Ich werde vormittags im Kindergarten mitarbeiten dürfen, mit der Aufgabe so viel Liebe und Aufmerksamkeit wie möglich zu schenken.

 

 Der Rahmen:

 

 

Die Jesuiten in Nürnberg bereiten mich wunderbar auf meinen Einsatz in Afrika vor und bieten mir einen Rahmen, mein Vorhaben zu verwirklichen.

 

Mit dem Programm WeWeX bietet die werkstatt-weltweit jungen Erwachsenen ab 18 Jahren die Möglichkeit, für drei bis neun Monate in einem sozialen Projekt der Jesuiten mitzuarbeiten.

 

Der Begriff Experiment kommt ursprünglich aus der Ausbildung der Jesuiten. In mehreren Experimenten sollen sie in immer wieder neue Situationen versetzt werden, um herauszufinden, wer sie wirklich sind und wohin sie einmal gehen sollen. Ein Experiment ist also eine Möglichkeit des persönlichen Wachstums, die dazu dient, die eigene Persönlichkeit zu entdecken und sich zu fragen, was genau die persönliche Berufung ist.

 

In die große weite Welt hinauszugehen, sich in einer fremden Sprache zu verständigen, sich auf eine ganz andere Kultur einzulassen ist immer ein Experiment. Es ist immer eine Herausforderung, wenn man an Fremdes, Unbekanntes, Ungeprüftes herangeht. Aber nur so können wir Neues kennenlernen, Erfahrungen sammeln und unseren Horizont erweitern!

 

 

Die Motivation:

 

 

Seit dem Grundschulalter möchte ich nach Afrika, der Kontinent mit einer unglaublich vielfältigen Natur und einer faszinierenden Tierwelt.

 

Mit der Zeit ist mein Interesse immer mehr gewachsen: an afrikanischer Politik, Problematiken bezüglich Bürgerkriegen, Apartheid, Hungersnöten, Aids. Aber vor allem das Interesse an den Menschen - unbeschreibliche Schicksale neben unglaublicher Lebensfreude.

 

Aber ich möchte vor Ort erleben, erfahren, erlernen, selbst daran reifen und hoffentlich etwas begreifen. Vielleicht meinen eigenen Weg finden in die Zukunft zu gehen, an einer besseren Globalisierung mitzuarbeiten.

 

Dazu möchte ich aufmerksam durch dieses Experiment gehen, möglichst viel Liebe und Zeit den Kindern schenken und von ihnen lernen.

 

Aber ich möchte auch meine Erfahrungen mit nach Deutschland tragen um den Gedanken der einen Welt voran zu treiben und eine bessere Globalisierung zu unterstützen.

 

 Ihre/Eure Unterstützung:

 

 

Um meiner Motivation gerecht werden zu können, brauche ich ihre ideelle Unterstützung. Einige Vorträge nach meiner Rückkehr sind bereits ins Auge gefasst worden, für jede weitere Anregung bin ich sehr dankbar.

 

Zudem möchte ich während meines Experiments gerne den Kontakt halten, damit allen Interessierten und Förderern Informationen über die aktuelle Situation in Simbabwe, Makumbi und meiner Arbeit zukommen. Damit kann mein Tun in beiden Ländern Früchte tragen.

 

Für regelmäßige Rundbriefe melden Sie sich bitte unter dieser eMail-Adresse:

 

 

lisa@pfadibox.com

 

 

Simbabwe sieht sich gerade in diesem Jahr einer Hungersnot ausgesetzt.

 

Armut und Aids sind immer aktuell, die politische Situation ist kritisch.

 

Ihre finanzielle Unterstützung kommt direkt den Kindern in Makumbi zugute,

 

ihrer Ernährung, Gesundheit und Bildung.

 

 

Spendenkonto:

 

KontoNr.: 5115582 / BLZ: 75090300

 

Empfänger: Jesuitenmission

 

Verwendung: 3831 Lisa Dauzenroth

 

 

 

 

Ndatenda! (Ich danke!)

 

 

Herzlich danke ich allen ideellen und finanziellen Unterstützungen meiner Arbeit und der Makumbi Mission.

 

 

Wenn noch Fragen bestehen, bin ich bis zum 3. September unter folgender Telefonnummer zu erreichen:

 

0661 – 9014299

 

 

Weitere Informationen gibt es direkt bei mir (via eMail oder Telefon) oder aber auch über die Jesuitenmission.

 

Diese stellt selbstverständlich auch Spendenquittungen für Sie aus oder leitet meine Rundbriefe ausgedruckt über den Postweg weiter.

 

 

www.jesuitenmission.org

 

 

Jesuitenmission/WeWeX

 

Königstraße 64

 

90402 Nürnberg

 

 

 

infos...

http://www.stern.de/politik/ausland/593289.html?q=simbabwe

 

http://www.stern.de/politik/ausland/593238.html?q=simbabwe&cp=1

 

 

aktuelles....

sooo.....

auch wenn hier (noch) nicht allzuviel los ist möchte ich es doch einigermaßen aktuell halten.

 

wegen allerlei gründen (umbau,..) fliege ich nun etwas verspätet am 3. September. dauer sind immer noch etwa 6 bis 9 monate. das ist mal ein rahmen.

 bin dann von anfang an mit doro zusammen, was ich aber nun gar nicht mehr so übel finde.

 

die situation in simbabwe ist weiterhin kritisch und unsicher. politisch... nunja. im märz sind wahlen, was anscheinend einen blutigen wahlkampf mit sich zieht. und ob es danach besser wird können wir nur hoffen...

dazu kommt derzeit eine hungersnot aufgrund einer dürreperiode.

ich mache mir sorgen um die einheimischen, fühle mich ihnen verbunden. angst habe ich immer noch keine. auf der missionsstation sollte ich sicher sein und ansonsten können wir das land verlassen - im gegensatz zur bevölkerung...

 

das letzte we in nürnberg war klasse. ein bischof aus simbabwe hat erzählt, ehemalige freiwillige waren anzutreffen und sogar eine kurze passen´de reportage über simbabwe lief passend auf arte. dazu kamen natürlich tolle momente in der prokur und auf der dachterasse...

 

das abi ist ja nun auch vollständig geschafft und die intensiven vorbereitungen können beginnen.

alles liebe, eure lisa

neueste nachrichten

"black tears are falling..."

 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,472566,00.html

 

18.02.07 In 4 Monaten...

... ist in den mündlichen Prüfungen alles gesagt. Alles getan. Noch wenige Tage bis zur Entlassung. Abschlussball. 13 Jahre vorbei. Ein neues Leben beginnt.

 

Wenige Tage werde ich dann noch haben bis zum Abflug. Stress. Vorbereitungen. Freude und Angst.

Anfang Juli soll das sein. Vielleicht am 7.07.07? Dann, wenn ein großer Teil meiner Alterstufe "Seven" feiern wird. Voller Vorbereitungen für "DIE Abifahrt" nach Lorret de mare (Schreibt man das so?). Maren wird auf die Weltmeisterschaft fahren und den Titel holen, das weiss ich. Karina wird wahrscheinlich alles tun um sie für das nächste Semester in die beste Uni einzuschreiben, damit sie einfach die beste Psychologin Europas werden kann, das weiss ich, dass sie das wird, wenn alles so bleibt wie bisher. Dann komme ich irgendwann in ihre Praxis und rede mit ihr stundenlang, während sie an ihrer Brille rumspielt (Psychologen brauchen sowas)... Mimi startet vielleicht voll durch, dann im Juli. Oder sie ist mit Katha, Anne, Mira, Julsch, Elena, Marina und dem Rest meiner liebsten Rover Deutschlands unterwegs, irgendwo im nirgendwo. Glücklich und frei. Ja, Anfang Juli. Moritz voll in World Jamboree-Stimmung. Mein letzter Gang zum PC, ICQ... Vielleicht sagt mir Andi "Adieu". Ich wünsche Tim alles Gute, Grüße an Andrea, wenn er sie trifft. An Berni werde ich denken. Stefan noch um einen letzten Blogeintrag bitten.  Vielleicht sind Björn oder Robert on. Ach ja. Clara wird unten sein. Weinen? Ich glaube ich dann auch. Oh mann... Die Kleine...

Vielleicht wird es so sein, vielleicht ganz anders. Aber es wird Juli 2007 werden und ich werde aufbrechen. Mit Tabea und Pia im Flieger sitzen. Über den Wolken.

Was danach kommt... Das weiss ich nicht. Vielleicht wird es schlimm. Vielleicht großartig. Vielleicht beides.

 

Anfang Januar heisst es Aufbruch von Makumbi. Die Kinder verlassen. Doro verabschieden.

Bis März wollen Tabea und ich dann durch das südliche Afrika ziehen. Wenn hier Winter ist. Sehen wo es uns hintreibt. Unser Ziel ist das Kapp der guten Hoffnung. Vielleicht werde ich dann endlich gute Hoffnung haben für mein Leben, wissen wo es hingehen soll in Zukunft.

Spätestens im April bin ich zurück.

Hoffentlich ist wenigstens dann jmd da mich zu begrüßen, wenn mich schon niemand richtig verabschieden kann (Rover und so sind ja unterwegs). Nunja... Man wird sehen...

 

Freunde, ich wünsche euch was. Träumt. Und lebt. Lebt eure Träume. Ein Ende ist auch immer ein Anfang.

 

Draussen scheint die Sonne!   Liebe Grüße und GUT PFAD, eure Lisa

13.12.06

Hallo Freunde,

nachdem ich über den Vorschlag nach Dar es Salam in Tansania zu gehen nicht glücklich war, hat sich jetzt alles geändert.

Aber der Reihe nach:

Dar es Salam ist die frühere Hauptstadt Tansanias, dementsprechende groß und relativ zivilisiert. Das ist nicht, was ich möchte und auch die Projekte sprachen mich nicht an. Zudem habe ich mit Melanie gemailt, die im Moment dort ist und nicht so gute Erfahrungen machen konnte.

Da traf es sich gut, dass ich am Wochenende zur Wewex-Vorberitung in Nürnberg war. Es war ein super Wochenende mit etwa 20 jungen Leuten, die anscheinend einen ähnlichen Traum haben wie ich und auf dem Weg sind ihn zu realisieren. Ich konnte mich auch mit einigen austauschen, die schon eine Erfahrung auf der Südhalbkugel unseren Planeten gemacht haben. Und Kontakte knüpfen zu Doro, mit der ich in Simbabwe eine zeitlang wohnen werde, Pia und Tabea, mit denen ich wahrscheinlich zusammen fliegen kann. Das ist super. Generell fühle ich mich bei den Jesuiten sehr gut aufgehoben. Die Missionsprokur, der 5. Stock, ist so gemütlich, Marc-Stefan, Peter und Sahay so nett. Und das Netz der Kontakte in aller Welt eine große Hilfe.

Nun aber zu meinen Plänen.

Wie oben schon kurz erwähnt:Es geht nach Simbabwe. Makumbi genauer. Aber ihr braucht euch keine Mühe geben, es ist auf keiner Karte zu finden. Es handelt sich um eine Missionsstation auf über 1200m Höhe. Dadurch gibt es dort keine Probleme mit Malaria und größere Spinnen sollten auch Probleme zu überleben haben (juhu). Diese Missionsstation wird geleitet von Pater Heribert Müller, den ich bereits bei einem Vortrag in unserer Schule erleben durfte. Meine Mutter hat ihn auch kürzlich kennengelernt. Ein netter Mann. Ausserdem gibt es dort ein Nonnenkloster (ich glaube Dominikanerinnen), in dem ich wohnen und essen darf. Arbeiten kann ich in dem Kindergarten oder dem Waisenheim. Es ist aufgebaut, wie ein SOS-Kinderdorf mit Familien von 8 Kindern mir je einer "Mutter". Das finde ich sehr interessant. Was ich genau tun kann, entscheidet sich wohl vor Ort. Ich hoffe auf einen abwechslungsreichen Tagesablauf mit den Kindern.

Jetzt bin ich also richtig im Reisefieber und am Planen. Ich freue mich tierisch. Das ist, was ich mir vorgestellt hatte!

Anfang Juli, kurz nach dem Abschlussball meiner Jahrgangsstufe geht es los. Erfreulicherweise fliegen Tabea und Pia zur gleichen Zeit auch nach Simbabwe um dort für einige Zeit in einer Missionsstation zu leben. Wir sind gerade dabei abzusprechen, ob wir gemeinsam fliegen.

Doro kommt wahrscheinlich etwa 3 Monate nach mir in Makumbi an. Das ermöglicht zum einen, dass ich jemanden zum Reden habe, über Probleme die entstehen und wird den Aufenthalt somit etwas erleichtern. Zum Anderen können wir so eventuell etwas durchs Land reisen, zur Missionsstation von Pia und Tabea und nach Harare zum Beispiel. Mal sehen. Schön wärs.

Die Vorbereitungen kommen also ins Rollen. Noch etwas mehr als 6 Monate habe ich Zeit, der Stress wegen Abi wird sie mir aber hoffentlich verkürzt vorkommen lassen.

Visum, Versicherung, Impfung, Flug, alles muss geplant sein.

Achja, was sich noch verändert hat... Ich weiss noch nicht wann ich zurück komme. Irgendwann zwischen Januar und Mai 2008 wird es sein.

Nunja.

Ich freu mich. Reisefieber! Fernweh! Abenteuerlust!

      

Liebe Grüße, Gut Pfad, Lisa